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Kurz vor dem Beratungstermin

25. Oktober 2021
Zur Wohlfühlfigur

Kurz vor dem Beratungsgespräch halte ich inne und überlege mir, welche Schritte gesetzt werden können.

Damit die Klienten bestmöglichst begleitet werden, gehe ich ungern unvorbereitet in das Beratungsgespräch.
Es ist mir wichtig, fokussiert zu sein und mich auf den Beratungstermin einzustimmen. Um den Prozess optimal gestalten zu können. Somit können Ziele effektiver erreicht werden.

Kurz vor dem Beratungstermin, stelle ich mir hierbei selbst Fragen:

  • Was ist der aktuelle Stand?
  • Wovon kann die Klientin bzw. der Klient zu diesem Zeitpunkt am Meisten profitieren?
  • Von welchen Faktoren ist eine Gewichtsabnahme abhängig?
  • Was sind die Grundpfeiler für den weiteren Erfolgsverlauf?
  • Welche Punkte könnte die Klientin bzw. der Klient ansprechen?
  • Was für ein Bonus kann ich anbieten, um die Zufriedenheit der Klienten nochmals zu steigern?

In diesem Zusammenhang frage ich mich auch:

Welche Gedanken meinen Klientinnen und Klienten kurz vor dem Beratungstermin haben. Viele haben das Bedürfnis, von Erfolgen berichten zu müssen. Aber das ist nicht meine Erwartung. Hattest du auch das Gefühl, du musst Erfolge vorweisen?
Wenn Abnehmen so leicht wäre, dann hätten sehr viele Menschen kein Gewichtsproblem mehr. Durch eine langfristige Begleitung, können auch die Rückschläge überwunden werden. Weil Abnehmen nicht linear nach unten verläuft. Es ist ein Erfahrungsprozess, der dich langfristig zum Ziel bringen wird. Und aus diesem Grund, vorbereite ich mich ganz gezielt vor jeden Beratungstermin.

Sowohl meine Arbeit als Diätologin, als auch der Erfolsgprozess der Klienten nehme ich nicht zu streng. Viel Druck fördert gegen Druck und Stress. Deshalb ist es auch vollkommen in Ordnung, spontan los zu legen. Das ernährungsmedizinische Wissen, die Expertise und das Know-How, wie ich den Prozess  gestalten kann, das ist gut verankert.

Doch eine gute Vorbereitung beeinflusst positiv den Beratungsprozess. Und somit halte ich dann doch kurz inne.

Welche Gedanken hast du vor einem Beratungsgespräch. Schreibe mit eine Nachricht, hier findest du meine Kontaktdaten.

Alles Liebe, eure Diätologin Petra

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Essen ist ein Grundbedürfnis

19. Oktober 2021
Essen Abnehmen

Du musst nicht Sport treiben, um das Essen zu verdienen.

Natürlich schmeckt mir das Essen am Besten nach einer Bergtour. Der natürliche Hunger fühlt sich gut an. Daraufhin sich das Lieblingsessen auszusuchen, ist ein Genusserlebnis. Denn Essen ist ja auch ein Grundbedürfnis.

Doch manche KlientInnen lassen Mahlzeiten ausfallen und versuchen die Hungergefühle zu unterdrücken. Als dürften Sie keinen Hunger haben. Der gut gemeinte Rat, ein großes Glas Wasser zu trinken, haben schon einige ausprobiert.

Du brauchst das Essen nicht zu verdienen, denn es braucht keine Leistung von deiner Seite erbracht zu werden. Denn Essen ist ein Grundbedürfnis.

Von deinem Gesamtenergiebedarf verbrauchst du stolze 60-70%, um deine lebensnotwendigen Körperfunktionen des Körpers aufrecht zu erhalten. Dazu zählt, dass dein Herz weiter schlägt, die Lunge weiter atmet, die Körpertemperatur aufrecht erhalten bleibt und dass dein Körper durchblutet wird inkl. der Grundmuskulatur, der Organe, der Zellen.

Die restlichen 30 – 40% des Gesamtenergiebedarfs wird verwendet für die Verdauungsleistung, deine Alltagsbewegung, die kognitive Leistung (z.B. Kopfarbeit im Büro) und für die sportlichen Aktivitäten (z.B. im Breitensportbereich).

Was sagt uns das jetzt eigentlich aus? Wenn du nur da liegst und nichts tust, außer am Leben zu bleiben, verbrauchst du trotzdem viel Energie. Du brauchst das Essen nicht zu verdienen. Du verdienst das Essen, weil es zu deinen Grundbedürfnissen zählt.

Deine Diätologin, Petra. Ich freue mich auf deine Fragen unter Kontakt.

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Du kannst nicht abnehmen

18. Oktober 2021
Du kannst nicht abnehmen

Du hast das Gefühl Dein Gewicht ist wie einbetoniert.

Egal was du ausprobiert hast, du erreichst dein Wohlfühlgewicht nicht! Und du kannst nicht abnehmen?

Dann bitte glaube nicht daran, dass es an dir liegt. Und glaube auch nicht daran, dein Körper kann nicht abnehmen. Jeder kann seine eigene persönliche Wohlfühlfigur erreichen.

Doch, wenn du das Gefühl hast, das Gewicht ist wie einbetoniert, dann ist es wichtig das Problem an der Wurzel zu packen und keine Symptombehandlung durchzuführen. Das Problem tritt vor allem auf, wenn wir bereits öfters versucht haben, durch Diäten oder Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, Gewicht zu reduzieren.

Eine Diät ist für den Körper wie eine Hungersnot. Nach jeder Hungersnot, speichert der Körper vermehrt Fettreserven ein. Die Fetteinlagerung wird angetrieben, durch bestimmte Enzyme, um für die nächste Hungersnot (= Diät) gerüstet zu sein. Häufiges Diät halten verlangsamt das Tempo der nächsten Gewichtsreduktion und verlangsamt auch noch den Stoffwechsel. In der großen Hoffnung, dass die nächste Diät, dich sicher zu deiner Wohlfühlfigur bringen wird, verstärkt sich dieser Kreislauf.

Auch die Körperform verändert sich und das nicht zu unserem Vorteil. Insbesondere die berüchtigten Rettungsringe an der Bauchregion lagern sich an.

Diese Rettungsringe, die verschwinden schnell, wenn du den richtigen Ernährungsweg eingeschlagen hast! Unglaublich aber wahr! Tatsächlich mobilisieren und nehmen wir am Besten am Bauch ab. Das sogenannte viszerale Fettgewebe, wird bevorzugt verbrannt im Vergleich zu den anderen Fettdepots.

Der erste Schritt zu deiner Wohlfühlfigur ist, nicht durch viel Disziplin eine Diät durchzuhalten. Wie du siehst ist Ernährung ein komplexes Thema, dennoch nicht zu komplex um es dir nicht erklären zu können.

Achte auf deine inneren Hunger- und Sättigungssignale. Wenn du diese nicht gut spürst, dann beginne regelmäßig 3-4 Mal am Tag zu essen. Nur ein Körper, der ausreichend Nährstoffe erhält, ist auch in der Lage abzunehmen.

Was kannst du für dich aus diesem Beitrag mitnehmen? Schreibe mit über das Kontaktformular.

Deine Diätologin Petra.

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Die Hass-Liebe zur Körperwaage

16. September 2021
Abnehmen Gewicht

Die Hass-Liebe zur Körperwaage

Warum die Körperwaage dich beim Abnehmen hindern kann?

Du möchtest dich abwiegen auf deiner Körperwaage, um zu sehen wie es um dein Gewicht steht? Manchmal wiegst du dich auch im Verlauf des Tages ab, um nochmal sicher zu gehen. Warum hier auch eine Hass-Liebe zur Körperwaage entstehen kann, das möchte ich dir hier zeigen.

Vor dem eigentlichen Abwiegen fängt das Gedankenkreisen an. “Was ist, wenn ich wieder zugenommen habe?” Wir erhoffen uns aus der Gewichtszahl einen gewissen Erfolg und wollen zugleich nicht enttäuscht werden. Gerade deshalb empfinden wir eine gewisse Hass-Liebe mit der Körperwaage. Ängste machen sich bemerkbar. Das Gedankenkarussell fängt an, welches sich unmittelbar auf das Essverhalten auswirkt.

Falls du dich hier wiedererkennst, dann möchte ich dir in diesem Beitrag – die Angst nehmen.
Wenn wir nicht mit unserem Körpergewicht zufrieden sind, uns unwohl fühlen, ist die Motivation groß, etwas am Essen zu ändern.
In diesem Beitrag möchte ich dir einen gesunden Umgang mit der Gewichtszahl näherbringen und welche Möglichkeiten der Gewichtskontrolle du noch anwenden kannst.

Warum möchtest du dich abwiegen?

Beantworte dir diese Frage, die so grundlegend ist für deinen Weg zum Wohlfühlgewicht. Wir sehnen uns nach Sicherheit und Beständigkeit. Deswegen wünschen wir uns, zu wissen, dass wir auf dem richtigen Abnehmweg sind. Die Gewichtszahl ist eng verwurzelt mit der Frage: Was esse ich, um abnehmen zu können.

Welche Auswirkungen hat die Gewichtszahl auf unser Essverhalten?

Wir freuen uns natürlich, wenn die Waage uns zeigt, dass wir weniger wiegen. Doch was tun, wenn dir Körperwaage auch mal zeigt, dass wir mehr als 0,5 kg zugenommen haben. Was bedeutet das für dich und welche Schlussfolgerungen ziehst du daraus?

Viele KlientInnen aus meiner beruflichen Praxis gehen der Annahme nach, ich habe zu viel gegessen und muss jetzt weniger essen, damit ich wieder abnehmen werde. Das ist aber einer der größten Fehler, die beim Abnehmen gemacht werden! Aus einem ganz simplen und doch wichtigen Grund. Du weist nicht, was du genau zugenommen hast. Wir unterliegen immer Gewichtsschwankungen. Wir können nicht direkte Schlüsse daraus ziehen, wenn wir am Vortrag und beispielsweise uns satt gegessen haben, dass das die Ursache für die Gewichtszunahme ist.

Das ständige Kontrollieren des Körpergewichtes zeigt dir die natürlichen Gewichtsschwankungen auf. Das ist absolut normal. Wir bestehen vorwiegend ca. mit 60 % aus Wasser. Wenn ich die Frauen in diesem Beitrag ansprechen möchte: Durch unseren Hormonzyklus unterliegen wir monatlichen Wasserschwankungen.

Auch andere Körperkompartimente wie die Muskelmasse (Body-Cell-Mass) unterliegt auch Veränderungen. Muskeln wiegen mehr im Vergleich zur Fettmasse u./o. dem Wasseranteil im Körper, aufgrund der höheren Dichte. Beispielweise, du hast die letzten Tage regelmäßig 3 mal am Tag ausgewogen und nährstoffreich gegessen und deine Muskelmasse konnte sich dadurch gut aufbauen. Zur Info: Ein Muskelaufbau ernährungsbedingt kann auch sportunabhängig sein.

Also deine Muskeln haben davon wunderbar profitiert und du steigst nach 2-3 Tagen morgens nüchtern auf die Waage und siehst eine Gewichtszunahme von + 1 kg. Aber irgendwie hast du auch das Gefühl die Hose spannt nicht mehr so um den Bauch und auch das Gürtelloch konntest du enger nehmen. Ja dann hast du trotzdem abgenommen und zwar die Fettmasse und vielleicht sogar auch etwas Wasser.

Wie kannst du noch erkennen, dass du abgenommen hast?

Wenn du deine Körperwaage in den Hintergrund rücken möchtest, dann ist der Bauchumfang der beste Indikator, um den Gewichtsverlauf zu kontrollieren. Wenn wir uns nährstoffreich ernähren und der Körper in die Verbrennung geht, nehmen wir am Schnellsten am Bauch ab. Ja, du hast das richtig gehört. Viele Studien zeigen diesen Zusammenhang auf. Das Bauchfett, das viszerale Fettgewebe wird am besten verbrannt, wenn auch die Muskeln gut versorgt sind mit Nährstoffen. Und zugleich hast du das Gefühl im Alltag beim Treppen steigen oder wenn du unterwegs bist, dass du fitter und stärker geworden bist. Irgendwie ist der Alltag leichter geworden.

#Tipp 1 anhand deiner Jeans, dem Gürtel oder an einem Maßband, kann man den Umfang kontrollieren. Sollte auch nicht zu oft sein. So 2 mal im Monat reicht diese Methode aus. Es dauert ja auch, bis der Körper dir die Signale eindeutig wiedergeben kann.

Das Körpergewicht mal zu kontrollieren, das ist vollkommen ok, wenn das dir sehr wichtig ist. Ich empfehle dir 1-2 mal im Monat das Körpergewicht vor dem Frühstück, also nüchtern, mit leichter Bekleidung zu überprüfen. Aus diesen Empfehlungen resultiert, auch ein Problem. Die Angst und auch die Unsicherheit wird genährt, wenn so zwischendurch keine Kontrollmöglichkeiten genutzt werden. Die Hass-Liebe zur Körperwaage ist wieder spürbar. Deswegen möchte ich dir folgenden Tipp geben.

#Tipp 2 Dieser Tipp ist wohl der allerbeste. Orientiere dich daran, wie du damals als du noch ein Kind warst, gegessen hast. Kinder haben so ein absolut natürliches Essverhalten. Sie essen das vorauf Sie Lust haben, hören auf, wann Sie satt sind. Zudem haben Kinder im Normalfall kein schlechtes Gewissen. Natürlich gibt es auch Kinder, die auch Essprobleme haben. Wenn wir regelmäßig essen und uns auf unsere natürliche inneren Hunger-Sättigungssignale verlassen, dann bewegt sich das Körpergewicht ganz automatisch in Richtung Idealgewicht.

Das ist leichter gesagt als getan. Wenn du dazu Fragen hast, darfst du dich auch bei mir melden.

Lieber Gruß, Diätologin Petra

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